| 1 | |||
| 1 | |||
| | |||
| Anreise | |||
| L'alligatore Orazio Martino | |||
| Öffnungszeiten | |||
| 1 | |||
| 1 | |||
| | |||
| 1 | |||
| | |||
| idea im Fernsehen | |||
| 1 | |||
| | |||
| (Schmetterlinge) | |||
| (Sonstige) | |||
| 1 | |||
| | |||
| 1 | |||
| Infomaterial
anfordern | |||
| 1 | |||
| Newsletter | |||
| | |||
|
| |||
|
|
| 1. Das Ei Für jeden Schmetterling vollzieht sich in seinem Leben eine gesamte Umwandlung. Befruchtete Eier werden an der jeweiligen Futterpflanze abgelegt, im Durchschnitt 100 bis 300 Stück pro Weibchen (die Größe variiert je nach Art von Bruchteilen eines Millimeters bis etwa stecknadelkopfgroß). Einige Arten bevorzugen die Oberseite eines Blattes, viele Schmetterlinge jedoch kleben die Eier zum Schutz vor Feinden an die Unterseite. 2. Die Raupe Wenige
Tage nach der Ablage frisst sich die Larve, Raupe genannt, mit ihren scherenähnlichen
Kiefern einen Weg aus dem Ei und denkt von da an nur noch an das Fressen, um möglichst
schnell zu wachsen. Dieses Stadium macht einen Großteil des Schmetterlingslebens
aus. Die meisten Raupen fressen zuerst einmal die Eihülle, bevor sie sich über
die Blätter ihrer Futterpflanze hermachen. Die immense Nahrungsaufnahme in diesem
Stadium ist nötig, weil sie später in der Verpuppung für etliche Zeit keinerlei
weitere Nahrung zu sich nehmen können und von ihrem Polster leben müssen. 3. Die Puppe Nun voll ausgewachsen, beginnt die Raupe ihre Umwandlung in einen Schmetterling. Sie wandert zu einem ruhig gelegenen und geschützten Platz, hängt sich dort mit einem kleinen Seidenpolster fest, häutet sich ein letztes Mal und zum Vorschein kommt eine harte Hülle. Die Raupe ist zur Puppe geworden. In diesem Stadium geschieht nun das eigentliche Wunder, die Metamorphose, die Umwandlung der Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling. Hormonelle Veränderungen lösen das bestehende Gewebe und bilden seine endgültige Form aus. Manche Arten schaffen diese Verwandlung in einigen Tagen, andere brauchen Jahre dafür. 4. Der Schmetterling Ist die Metamorphose abgeschlossen, weicht der vollständig entwickelte Schmetterling die Puppenhülle mittels eines Enzyms auf und schlüpft. Bevor er jedoch fliegen kann, muss er erst seine Flügel ausbreiten, mit Blut oder Chitin füllen und durchhärten, was mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann der Schmetterling endlich fliegen, um einen Partner zur Paarung zu finden und selbst wieder Eier legen zu können. Die meisten Schmetterlinge ernähren sich von Blütennektar, außerdem suchen einige Arten Nährstoffe in fauligen Früchten, dem Saft frisch geschlagener Bäume oder Honigtau. Der Kot von Vögeln und anderen Tieren, Urin, Schweiß und verfaulte Pilze sind ebenso gefragt. |