Beschreibungen einiger interessanter
Arten in Kurzform
Androctonus
australis ("Sahara-Dickschwanzskorpion"): Große, sehr giftige Skorpionart
aus Nordafrika; der gelbe Saharaskorpion zählt zu den giftigsten überhaupt
Brachistosternus ehrenbergi ("Equadorskorpion"): Mittelgroße, gelbschwarze
Skorpionart mit relativ kräftigen Scheren, vermutlich nicht so stark giftig
Buthus
occitanus ("Gemeiner Mittelmeerskorpion"): Gelbe, mittelgroße und wüstenbewohnende
Art, vermutlich eher stärker giftig
Centruroides
vittatus: Hübsch gezeichnete Art aus dem Südosten der USA, die den Schwanz
nicht nach oben über den Körper rollt, sondern seitlich hält
Hadogenes
bicolor ("Spaltenskorpion"): Diese Art ist zwischen Bauch und Rücken stark
abgeflacht, was ein Liegen zwischen Felsspalten und flachen Steinen ermöglicht.
Der Stachel wird nur zur Abwehr von Störenfrieden benutzt.
Heterometrus
cyaneus ("Schwarzer Riesenskorpion"): Dies ist das asiatische Gegenstück zum
afrikanischen Riesenskorpion. Sie bleiben nur gering kleiner, bewohnen den gleichen
Lebensraum
Pandinus
africanus ("Rotscheren-Riesenskorpion"): Großer Skorpion mit leicht rötlichen
Scheren, eher mäßig giftig
Pandinus
imperator ("Der Afrikanische Riesenskorpion"): dieser Skorpion bewohnt ein
großes Gebiet in Zentralafrika; er besiedelt viele Bereiche, zum Beispiel Wälder,
Weiden oder auch Steppen, in Kenia aber auch in feuchteren Gebieten. Besondere
Kennzeichen: Pandinus imperator ist einheitlich schwärz gefärbt, mit glänzender
Oberfläche, und kann bis ca. 25 cm groß werden - damit gilt er als größter Skorpion
der Erde. Die Tiere haben sehr kräftige und rauhe Scheren.
Scorpio
maurus ("Marokko-Skorpion"): Mittelgroße, gelbe und sandbewohnende Art aus
Nordafrika, giftig
Vejovis
carolinensis: Weit verbreitete Art aus dem Südosten der USA, recht harmlos
und daher problemlos zu halten