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Auswahl
2004 USA Southwest - Natur pur
2005 Florida - Sonne und Natur satt
2006 Naturwunder Grand Circle
2007 Best of the West
2008 Namibia - das herbe Paradies in Afrika
2009 Kanadas wilder Westen
2010 Zweiländertour Namibia und Botswana
2011 Foto-Aktiv-Woche Rocky Mountains
2012 Costa Rica

"Costa Rica - Naturparadies zwischen zwei Ozeanen"

22. Januar 2012 - 07. Februar 2012

nur noch 1 Restplatz (männliche Belegung im DZ) frei!

Üppiger Urwald, bewaldete Berge und herrliche Strände: zwischen Karibik und Pazifik versteckt sich ein einzigartiges Paradies. Christoph Kolumbus, der das Land 1502 Costa Rica ("reiche Küste") nannte, hat ins Schwarze getroffen. Zwar fand sich nicht das erhoffte Gold, doch die Natur des Landes ist von unschätzbarem Wert. Vor allem, weil der Staat diese Bedeutung früh erkannte und seit den 60er-Jahren etliche Schutzzonen geschaffen hat. Heute gibt es auf einer Fläche, die etwa so groß ist wie Niedersachsen, 25 Nationalparks und zahlreiche Reservate. Fast ein Drittel des gesamten Staatsgebiets stehen inzwischen unter Schutz - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Tag 1/2 - Sonntag/Montag, 22./23. Januar 2012
Flug mit Condor von Frankfurt über Santa Domingo nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas. San José liegt auf einer Höhe von 1100 m über dem Meeresspiegel - das ganze Jahr hindurch ist die durchschnittliche Tagestemperatur bei etwa 24°C. Da wir einen Nachtflug haben, kommen wir inklusive Zeitumstellung früh morgens im Land an und können nach dem Abholen der Autos gleich ein bisschen auf Fotopirsch gehen. Den gut sichtbaren Mittelpunkt der Stadt "Griechenland" (Grecia) markiert die knallrote, metallene Catedral de la Mercedes, die eher wie ein Produkt aus Disneyland wirkt. Von hier aus sind es nur knapp 2 Kilometer bis zu einer großen Freilandausstellung mit den tollsten Schlangen aus der ganzen Welt. Dort versuche ich gerade, eine exklusive Führung, bei der uns auch Terrarien geöffnet und Tiere zum Fotografieren herausgenommen werden können, zu organisieren. Danach geht es weiter nach Zarcero. Strahlend weiße Häuser mit rötlichen Dächern heben sich malerisch von der grünen Umgebung ab. Vor der wunderschönen Dorfkirche liegt der ungewöhnliche Parque Francisco Alvardo mit aus Bäumen geschnittenen Vögeln, Schlangen, Stierkämpfern, tanzenden Pärchen,... Weiter geht es 2 Stunden lang über eine Schotterstraße, die sämtliche Schlaglöcher des Landes vereint und über abenteuerliche Brückenbauten führt, nach Boca Tapada. Hier finden wir Dschungel pur!

Tag 3 - Dienstag, 24. Januar 2012
Die Laguna del Lagarto Lodge bietet 500 Hektar unberührten tropischen Regenwald. Wir gehen heute auf einem langen Netz beschilderter Pfade auf Fotopirsch und entdecken dabei - mit etwas Glück - die roten und grünen Pfeilgiftfrösche, Affen, Tukane, Kolibris, Papageien und andere Vögel, Alligatoren und eine unglaubliche Vielfalt an Bäumen und Pflanzen. Das Gebiet zählt über 350 verschiedene Vogelarten, u.a. den vom Aussterben bedrohten Grünen Ara! Außerdem können wir die kleinen Pfeffer-, Palmenherzen- und Ananasplantagen sowie einen Schmetterlingsgarten auf dem Gelände besuchen. Am Rande des Regenwaldes laden mehrere Lagunen zur "Wasserpirsch" in bereitstehenden Kanus ein; hier lassen sich besonders gut eine Vielzahl von Bromelien, nistende Fledermäuse und grasgrüne "Jesu-Cristo"-Eidechsen, (so genannt, weil sie auf dem Wasser laufen) beobachten. Und nach Sonnenuntergang besteht sogar die Möglichkeit, die in den Lagunen lebenden Kaimane fast hautnah bei einer Fütterung zu erleben.

Tag 4 - Mittwoch, 25. Januar 2012
Für heute ist eine mehrstündige geführte Tour im schmalen Motorboot auf dem Rio San Carlos bis zum Rio San Juan, der Grenze zu Nicaragua, gebucht. Vögel, Krokodile, Schildkröten, Leguane, Fischotter, tolle Landschaften, ein Urwalddorf... und ein Flugzeugwrack im Fluss. Abenteuer pur!

Tag 5 - Donnerstag, 26. Januar 2012
Heute fahren wir die Schotterstraße zurück ins Landesinnere nach La Fortuna an den Vulkan Arenal, dem aktivsten Vulkan in ganz Costa Rica, wo wir an der "Volcano Arenal Night Tour" teilnehmen und dabei die aktive, nordwestlich gelegene Seite des Vulkans besuchen. Wir starten die Tour auf dem Wanderweg Los Tucanes, umgeben von Sekundärwald mit einer großen Vielfalt an Flora und Fauna. Die Wanderung endet bei einem Aussichtspunkt, von wo aus wir das Grollen aus dem Innern des Vulkans hören und aus sicherer Entfernung die glühenden Lavabrocken zu Tale donnern sehen. Nach diesem eindrücklichen Schauspiel führt die Tour weiter zu nahegelegenen Thermalquellen, wo wir uns inmitten eines prächtigen Tropengartens erholen können.

Tag 6 - Freitag, 27. Januar 2012
Wir fahren um den Arenalsee, dem größten See des Landes, und weiter bis in den mystischen Nebelwald von Monteverde, wo uns wieder Tiermotive aller Art erwarten. Das Naturschutzgebiet wurde 1972 von privater Hand gegründet und schützt tropischen Regenwald entlang der Cordillera de Tilaran mit Höhen zwischen 800 bis über 1800 m. Mehr als 2500 Pflanzenarten, um die 100 Arten von Säugetieren, etwa 400 Vogelarten sowie 120 Reptilien- und Amphibienarten sind hier heimisch. Von unserer Lodge aus werden wir bei letztem Tageslicht zu einer Nachttour starten, um nachtaktive Tiere wie Faultiere, Schlangen, Nasenbären, Gürteltiere, Opposums und mehr zu beobachten. Begleitet werden wir dabei von einem ortskundigen Führer.

Tag 7 - Samstag, 28. Januar 2012
Aus dem Nebelwald heraus führt uns unsere heutige Strecke an die Pazifikküste nach Montezuma, einem urigen Fischerdorf mit Hippie-Charme, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen und sich sicher Möglichkeiten bieten, schöne Menschenstudien zu fotografieren. Das Dorf gilt unter Jungen und Junggebliebenen international als Geheimtipp... entsprechend fröhlich geht es hier zu.

Tag 8 - Sonntag, 29. Januar 2012
Ein Juwel für Naturliebhaber ist Cabo Blanco, Costa Ricas ältestes Naturreservat an der Südspitze der Halbinsel Nicoya. Da es hier nicht so überlaufen ist wie in den bekannteren Parks, haben wir große Chancen, Ameisenbären, Faultiere und Affen zu sehen. Das durch schwedische Einwanderer erworbene Land wurde 1963 zum Naturschutzgebiet, eine Gedenktafel erinnert an die Gründer. Hier regnet es mehr als im nördlichen Teil der Halbinsel und dies macht sich in der unterschiedlichen Vegetation bemerkbar. Cabo Blanco wird sowohl durch tropischen Trockenwald als auch immergrünen Regenwald charakterisiert. Nach einem Marsch durch den Urwald bis zum weißen, weiten menschenleeren Strand können wir dort faulenzen und relaxen. Außerdem machen wir uns heute auf, um auf einem nicht sehr langen, nur etwas "nassen" Weg (teils durch den Fluss) den größten und schönsten Wasserfall rund um Montezuma zu erkunden.

Tag 9 - Montag, 30. Januar 2012
Wir fahren nach Paquera und von hier aus mit der Fähre über den Golf von Nicoya zur kleinen Hafenstadt Puntarenas. Und weiter geht es südlich bis Quepos in die Nähe des Nationalpark Manuel Antonio, unserem morgigen Tagesziel.

Tag 10 - Dienstag, 31. Januar 2012
Sieben Kilometer südlich von Quepos liegt der Nationalpark Manuel Antonio mit einer Landfläche von etwa 7 m² einschließlich zwölf vorgelagerter kleiner Inseln. Aufgrund der geringen Größe kann problemlos eine große Vielfalt an Tieren beobachtet werden, unter anderem Leguane, Kapuzineraffen, Faultiere und mehr als 350 Vogelarten. Den Park durchziehen gut unterhaltene Wanderwege unterschiedlicher Länge. Durch die unmittelbare Lage am Meer stellt ein Besuch eine schöne Verbindung aus Naturerlebnis und Badevergnügen dar. Eine Wanderung führt uns durch den Regenwald des Parks zu den Traumstränden, etwa rund um die Punta Catedral, von deren Spitze aus wir einen herrlichen Blick auf die vorgelagerten Inseln haben. Wer im warmen Wasser des Pazifiks baden möchte, hat hier an den hellen feinsandigen, palmenbewachsenen Stränden die besten Möglichkeiten. Das türkisblaue Wasser lädt auch zum Tauchen oder Schnorcheln ein. Pelikane segeln über die Wellen und ab und zu zockelt ein Leguan vorbei. Animation made by nature!

Tag 11 - Mittwoch, 01. Februar 2012
Wir fahren wieder zurück ins Landesinnere und besuchen Cartago, bis 1823 Hauptstadt des Landes, mit der wohl berühmtesten Kirche Costa Ricas, der Basilica de Nuestro Senora mit der Statue der schwarzen Madonna "La Negrita". Diese byzantinische Kuppelkirche ist sowohl wegen ihrer Architektur als auch der Innenausstattung eines der beeindruckendsten Bauwerke des Landes, gilt aber nicht als Wahrzeichen Costa Ricas. Dies ist vielmehr die Ruine der großen Kirche La Parroquia, ein durch zwei Erdbeben zerstörtes, dem Apostel Johannes geweihtes Gotteshaus. Je nach Zeit und Möglichkeiten entscheiden wir vor Ort, welche Sehenswürdigkeiten wir hier ansteuern, bevor wir zu unserer Logde im Orosi Tal fahren, dem Anbauzentrum des weltberühmten costaricanischen Kaffees.

Tag 12 - Donnerstag, 02. Februar 2012
Heute werden wir den Vulkan Irazu Nationalpark besuchen. Wir fahren die kurvenreiche Strecke hinauf zum Vulkan, der mit seiner mondähnlichen Landschaft in 3432 m Höhe der höchste Vulkan Costa Ricas ist. Er bekam seinen Namen von dem Wort "Iaratzu", das in der Indianersprache "grollender Berg" bedeutet. Seinen letzten starken Ausbruch hatte er im Jahre 1963, der Hauptkrater ist heute mit hellgrünem Schwefelwasser gefüllt. Wir wandern entlang des Kraters zum nahegelegenen Aussichtspunkt Cerro Alto Grande. Hier breitet sich vor uns in absoluter Stille eine überwältigende Landschaft aus; bei (hoffentlich) klarem Wetter kann man sogar beide Küsten Costa Ricas sehen. Ein wenig unterhalb des Gipfels beginnen dichte Nebelwälder und an der sanft abfallenden Südflanke Felder mit Kartoffeln, Kohl und anderem Gemüse.

Tag 13 - Freitag, 03. Februar 2012
Mit Regenwald, Vulkanen, Kaffee- und Zuckerrohrpflanzungen bietet die Region Orosi eine der abwechslungsreichsten und schönsten Landschaften, die in Costa Rica zu finden sind. Obwohl dieser Landstrich der erste war, der besiedelt wurde, ist er einer der letzten, der vom Tourismus erschlossen wird, was ihn als Reiseziel nur noch interessanter macht. In Orosi befindet sich die älteste Kirche Costa Ricas, welche 1743 von den spanischen Eroberern erbaut wurde. Weitere Ziele rund um das Orosi Tal sind die Hauptstadt San José, der Tapanti National Park (eine der letzten Zufluchtsstätten für Jaguare und Tapire), der Cachi Stausee, die Kirchenruine von Ujarras, Ruinenfragmente der alten Indianerstadt Guayabo oder der Vulkan Turrialba, der nach 165 Jahren kürzlich wieder "aufgewacht ist" - wir können vor Ort entscheiden, welche Tour wir heute fahren.

Tag 14 - Samstag, 04. Februar 2012
Durch den Braulio Carillo Nationalpark, in dessen Biotop über 140 verschiedene Tierarten - vom Brüllaffen über Jaguar und Puma bis hin zu Waschbären, Schlangen, Kolibris, Tukanen,... leben - fahren wir bis Sarapiqui. Der Nationalpark verdankt seinen Namen dem dritten Präsidenten Costa Ricas: Braulio Carrillo Colina. Der Vulkan Barva ist eine der Attraktionen dieses Nationalparks, die Anfahrt lässt sich aber nur mit einem allradgetriebenen Auto bewältigen. Dafür kann man den Kratersee des erloschen Vulkans und die Aussicht aus dieser Höhe (der Park steigt von 36 m bis auf 2906 m Höhe an) oft alleine genießen. Wir entscheiden je nach Straßenverhältnissen, ob wir uns die Fahrt zutrauen oder lieber eine der ausgewiesen Wanderungen im Park unternehmen. Übernachten werden wir heute im Centro Neotròpico, einer Ecolodge im Regenwald mit Museum, Botanischem und Archäologischem Garten, Schulungszentrum,...

Tag 15 - Sonntag, 05. Februar 2012
Unser heutiges Ziel sind die La Paz Waterfall Gardens mit ihren wunderschönen fünf Wasserfällen, dem La Paz River, dem Trout Lake, dem größten Schmetterlingsgarten der Welt, 26 verschiedenen Arten Kolibris, Raubkatzen, Affen und vielen Highlights mehr. Hier verbringen wir den ganzen Tag, bevor wir uns Richtung San José aufmachen, um uns auf die morgige, frühe Abreise vorzubereiten.

Tag 16 - Montag/Dienstag, 06./07. Februar 2012
Rückflug über Santa Domingo nach Frankfurt, wo wir am nächsten Morgen landen.

Details zur Reise und weitere Informationen

Anmeldung

Diese Tour wird in Zusammenarbeit mit dem Foto-Amateur-Club Mainleus/Kulmbach e.V. veranstaltet

FAC Mainleus-Kulmbach e.V.